Münzen Münzen kaufen
Münzen kaufen

Wer sich heute - aus welchen Gründen auch immer - von seiner Münzsammlung trennen und sie gewinnbringend verkaufen möchte, sollte einige wichtige Vorbereitungen treffen. Als erstes wäre eine Aufstellung aller vorhandenen und zum Verkauf stehenden Münzen sehr sinnvoll. Anschließend hat man die Möglichkeit die Münzen, vorzugsweise einzeln, bei einer Internet- oder Saalauktion oder einem Münzhändler anzubieten und zu verkaufen. Dazu sollte man natürlich vorab den Wert möglichst genau von einem seriösen Fachmann schätzen lassen.
Trotzdem Vorsicht – verschleudern Sie niemals Ihre Münzschätze aus Unkenntnis unter dem Wert! Zudem sollte sich jeder, der in Zeiten einer privaten Finanzkrise „Opas Münzerbe“ veräußern möchte, vor einigen kapitalen Fehlern hüten die einen brutalen Wertverlust zur Folge haben können. Hierzu gehört unter anderem das Reinigen oder gar Polieren der alten Münzen.
Um am Ende einen akzeptablen und lukrativen Preis zu erzielen, sollte man sich mehrere Gebote einholen. Händler ist nicht gleich Händler und bei den Banken verhält es sich ähnlich. Zudem verfügen heute die wenigsten so genannten „Fachleute“ tatsächlich über genügend numismatischen Sachverstand. In der Regel zählt einzig und allein der reine Goldwert. Deshalb lohnt es sich, für einen bestimmten Obolus einen richtigen Münzgroßhändler einer internationalen Münzbörse zu bemühen die Schätzung vorzunehmen. Diese Börsen gibt es in Deutschland beispielsweise in München, Berlin oder Dortmund.
Grundsätzlich ist nicht das Münzmetall, also das Gold, Silber oder was auch immer für den eigentlichen Wert der Münze verantwortlich, sondern ihre Seltenheit und der Erhaltungszustand. Hier könnte zum Beispiel eine angelaufene altrömische Bronze-Sesterze durchaus 10.000 Euro bringen und sogar neuere 5- oder 10 DM-Umlaufmünzen mit geringer Auflage erzielen nicht selten Preise von mehreren tausend Euro.
Das als „Blaue Mauritius“ unter den Münzen bekannte 20-Dollarstück des Jahres 1933, von der nur ein einziges Stück auf der Welt übrig geblieben ist, brachte auf einer Auktion den 22.000fachen Goldwert. Diese Münze ist heute im Besitz des Scheichs von Katar.
Auch ungewollte Fehlprägungen mit entsprechendem Seltenheitswert können zu begehrten und hoch gehandelten Sammlerobjekten werden.
Eines sei dem „Münzneuling“ noch mit auf den Weg gegeben – der Besuch und so genannte Trockenkurse auf Münzbörsen, das studieren einschlägiger Literatur und die Schulung des berühmten 7. Sinnes haben schon so manchen vor einem Fehlgriff und dem Schaden durch dubiose Münzfälschungen bewahrt.
Ja, sowohl der Münzkauf als auch der Verkauf wollen durchaus gelernt sein!

Schrank.org

 

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